Montag-Vormittag, vor dem
Computer, fange ich auf einmal wieder an, auf Google Earth Spanien-Bilder für
meinen Bildschirm-Hintergrund zu suchen. Keine Ahnung warum, eigentlich habe ich
ja schon eine veritable Sammlung in der Dia-Show, die ich mir so eingerichtet
habe, dass das Bild alle fünf Minuten wechselt. Im Zufallsmodus.
Obwohl die Bilder eigentlich
alle ziemlich ähnlich sind: Das sind alles große, weite Aufnahmen, entweder von spanischen Stränden, vom Meer selbst oder von Straßen in spanischen Städte. Die
nicht immer weit sind, aber doch die Weite irgendwie in sich tragen. Unbewusst.
Meistens handelt es sich bei den Städten um Cádiz und Barcelona, die wie zwei
Pole meiner Seele sind: die eine Stadt überschaubar, winklig, aber mit Europas
bestem Wetter und schönsten Sandstränden gesegnet, die andere groß, wuselig und
international. Aber auch Madrid, Valencia und sogar Pamplona kommen in meiner
Sammlung vor.

