Vielleicht wär genau jetzt –
jetzt, wo Nadine bei den Irländern auf
Abschlussfahrt ist –, vielleicht wär genau jetzt der richtige Moment für
Nadine, mich zu besuchen. Einfach hier vorbeizukommen. Mit mir zu reden. Mit
mir zu schlafen. Eine Nacht bei mir zu verbringen, von der María nichts
mitkriegen würde. Die sie nicht wieder in das Gefühlschaos unserer Trennung/Scheidung
stürzen würde, denkt er, als er im Bett wie immer vor dem Laptop liegt und
schreibt und denkt und rummacht…
Ein Blog über das Leben, die Liebe, Beziehungen, Verlust, Angst, Spaß, die Lust, die Lust am Schreiben,Südamerika, Musik, südamerikanische Frauen, die Liebe, Spanisch, Englisch, Schottland, Spanien, Deutschland, dat Rheinland, Kinder, Literatur, Vergänglichkeit, Arbeit, Politik, die Mafia, Urlaub, Gewalt, Verbrechen, Sex, große und kleine Gefühle und vieles, vieles, vieles mehr ...
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Mittwoch, 5. Juli 2017
Sonntag, 2. Juli 2017
Another Sunday Morning...
Vom Klo aufstehend ziehe ich
mir die schwarze Unterhose, die im Flur auf dem Boden liegt (wie ein
Vergewaltigungsopfer) wieder an, stelle den Stuhl mit dem Laptop in Flur, öffne
das Fenster an der Wohnungstür, das ich vorher auf Rücksicht auf die Empfindlichkeiten
meiner Nachbarn (die haben da, wo sich meine Klogerüche verflüchtigen würden,
genau ihre Küche) geschlossen habe, gehe am Herd vorbei, trinke etwas Hühnerbrühe
mit Knoblauchscheibchen direkt aus dem Topf, nehme diesen mit, stelle ihn mit
einer Flasche Mineralwasser (als Ausgleich zur salzigen Knoblauchbrühe) neben
meinem Bett ab, schließe den Computer wieder an und lege mich mit nacktem
Oberkörper davor. (Wo ist denn mein Trikot geblieben? Ach, egal!)
Samstag, 17. Juni 2017
Wie es ist
Auf dem Weg zur Arbeit liest
er Kämpfen von Karl Ove Knausgard und
denkt: Manchmal muss man das Leben einfach so beschreiben, wie es ist. So wie
das auch Knausgard in seinen Romanen macht. In Min Kamp. Und obwohl das auf Deutsch „Mein Kampf“ heißt und der sechste
und letzte Roman des Romanzyklus den Titel Kämpfen
trägt, geht es Knausgard nicht so sehr um den großen politischen oder
historischen Kampf, sondern mehr um den kleinen, alltäglichen „Überlebenskampf“.
Montag, 2. Mai 2016
Knausgard-Interview
In seinem Interview mit DER
ZEIT sagt Knausgard: „Ich fühlte
mich als Idiot, als ein Niemand, ich hatte das Gefühl, total allein zu sein.
Das ist eine sehr simple, banale und ordinäre Antriebskraft, aber ich kann
nicht leugnen, dass es eine Rolle spielte – dieses "Ich zeig’s
ihnen!". (http://www.zeit.de/2015/44/karl-ove-knausgard-sterben-lieben-spielen-leben-traeumen-literaturkanon/seite-2)
Dazu habe ich keinen Kommentar mehr.
Er auch nicht.
In diesem Sinne...
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