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Samstag, 9. Dezember 2017

Auf Linie bringen/Dann stirb doch!




Es ist nie zu spät für eine Diät!
(meine Mutter)
  






Heute mache ich Diät! Heute will ich es diesem Körper zeigen! Es kann ja nicht sein, dass mein Körper mich kontrolliert. Die Kontrolle über meine Gedanken übernimmt. Mir sagt, dass ich immer mehr essen soll. Nein, heute breche ich den Willen meines Körpers! Fange schon um 14 Uhr damit an, nicht mehr zu essen. Heute werde ich den absoluten Weltrekord an Stunden ohne Essen brechen! 17 Stunden 42 Minuten. Wenn ich ab 14:00 nichts mehr esse, erreiche ich das schon morgen um 8 Uhr Morgen früh! Und wenn ich dann weitermache… 

Donnerstag, 23. November 2017

Mein Ernährungstagebuch (Teil 30930)





Heute starte ich mein Ernährungstagebuch wieder! Vielleicht verliere ich ja auf diesem Weg Gewicht. Wenn ich alles, was ich in mich hineinstopfe, konsequent blogge. Gott weiß, dass ich schon auf so viele Arten versucht habe, Gewicht zu verlieren…

Also, lasset die Spiele beginnen!


Freitag, 17. November 2017

Döner zum Abendessen















Ich gucke Australia. Mit Nicole Kidman. Und denke daran, wie ich das früher mit ihr geguckt hätte. Wie sie immer eingeschlafen ist, neben mir, in meinen Armen. Wäre sie bei Australia auch eingeschlafen. Weil es so langweilig war neben mir. Oder weil sie einfach nur müde war. Den ganzen Tag putzen ist hart…
Du wirst es nie erfahren…

Samstag, 28. Oktober 2017

Visionen



"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen." Helmut Schmidt






   
Am Maritim steigt eine Frau in die Bahn ein, die von hinten voll aussieht wie Nadine. Wie Nadine früher aussah, als sie noch Locken und einen Pferdeschwanz hatte, vor Jahren…

Hey, nicht dass das Nadine ist!, denkt er.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Mein Ernährungstagebuch: reiner Selbstmord!














Versuche mich seit letzter Woche totzufressen. Bisher war ich noch nicht erfolgreich, aber ich arbeite dran... 

Habe schon 500g Aldi-Frikadellen, 2 Lidl-Geflügelrollen, eine Backwerk-Geflügelrolle mit Käse überbacken, eine Laugen- Pizzazunge der gleichen Großbäckerei (ich liebe die), mindestens 6 Eier (boah, hab ich Eier, ey)…, Linguine mit Pesto und Knoblauch, viel Knoblauch (bis mein Chef mich am Wochenende darauf hinwies…), ein Fladenbrot mit Butter (die kosten in Bad Godesberg nur70 Cent!), 4 Bananen, eine Paprika, die restlichen Cherry-Tomaten, 6 Liter Cola-Light (bringt nichts, ich weiß, aber vor richtiger Cola habe ich mittlerweile richtig Angst)…mindestens, 4 Maultaschen, eine Tüte gerollter Fritten (Loops heißen die glaub ich) von Aldi, eine Packung Lidl-Schokolade (Michriegel für Kinder in der 200-GRAMM-ACKUNG), eine Packung Chips (oder war das die Woche davor?), ein Broccoli (um den Selbstmord wenigstens noch ein bisschen länger genießen zu können), eine Lidl-Kühlpizza (nicht der Tiefkühlscheiß, sondern die aus der Kühltheke mit viel Pepperoni, die scharfe, das scharfe Stück, das…), 6 Rostbratwürstchen, 2 Packungen Wraps à 6 Stück (zum Einrollen der Wüstchen!), den restlichen Magerquark und Joghurt von ihr (selbst den, Obacht, Respekt!),6 orientalische Wraps (wir sind ja multikulti, zumindest beim Essen…), eine Packung komisches orientalisches Brot…

…und was aus dem Automaten auf der Arbeit…nein, diese Woche glaube ich nicht…dafür aber tonnenweise Café Latte mit tonnenweise Kaffeesahne (auch auf der Arbeit)…imma wigga, bis ich fast nicht mehr gehen konnte…

Das alles habe ich gegessen (und ich weiß, dass es in Wahrheit noch mehr war, ich habe es nur vergessen)…



Und das alles nur, weil ich dich liebe, und ich nicht weiß, wie ich’s dir sagen soll

Und deshalb bringe mich für dich um…












Freitag, 12. Mai 2017

Wärme





Es ist dieses Gefühl der Wärme, dass ich so vermisse, denkt er auf dem Weg nach Hause. Schon allein das Wort "nach Hause" ist nicht das richtige Wort. Das ist nämlich nicht sein „Zuhause“. Sein Zuhause ist immer noch in Duisdorf mit ihr, all die ganzen Jahre. Du kommst „nach Hause“, ins Nichts deiner Wohnung, schließt die Tür hinter dir ab und da ist niemand. Keine Menschenseele. Nichts kann dieses Gefühl der Wärme ersetzen, dass sie – trotz allem, trotz allen Streitigkeiten, trotz aller Unzufriedenheit – in dein Leben gebracht hat. Es war nicht perfekt mit ihr, aber es war besser als das hier.

Samstag, 10. Dezember 2016

Thunfisch, Käse und Penis



10.12.16 (noch 14 Tage bis Heiligabend und genau 21, bis dieses Jahr, dieses annus horribilis, endlich den Geist aufgibt, endlich vorbei ist)







Um zwei Uhr nachts kommst du nach Hause und gehst schnurstracks und voller Erwartung in die Küche. Die ganze Busfahrt ist dir dieser Käse, dieser Mozzarella durch den Kopf gegangen, den du noch hast.

Den du eigentlich auf die Pizza machen wolltest (sonntags gibt es Pizza und samstags Nudeln mit Hackfleisch und Sauce). Den du aber, wenn dich der Hunger übermannt, immer pur isst. Die ganze Packung.

Du freust dich schon richtig (in deinem anderweitig komplett freudlosen Leben ist dieser Käse einer der wenigen Lichtblicke, eine der wenigen Freuden, die dir noch geblieben sind – Essen ist eben der Käse, äh, der Sex des getrennten Mannes)

Aber dann, kaum hast du die Kühlschranktür geöffnet, musst du feststellen, dass da kein Käse ist. Scheiße! Dass er nicht mehr da ist. Hast du ihn etwa schon gegessen?! Bestimmt. Denn wo soll er auch sonst sein?! Wo soll er anders sein als im Kühlschrank?! Oder hast du ihn geistesabwesend im Wagen vergessen?! Selbst wenn: Dann ist er bestimmt nicht mehr genießbar.
Kein Käse, Mannomann! Scheiße! Nur Thunfisch (noch eine Dose). Und den wolltest du ja nicht essen. Denn der kommt ja aus dem Westpazifik. Das heißt, der könnte ja an Fukushima vorbeigeschwommen sein. Das könnte ja Atomfisch sein?! Meinst du, die kontrollieren alles, was aus Japan oder dem Pazifik kommt mit dem Geigerzähler?! Wohl kaum. Ein Bissen und du bist tot. Bist atomar verseucht. Leuchtest im Dunkeln. Verlierst deine Haare (tust du ja auch so schon stark genug).

Aber warum wäre das eigentlich so schlimm? Wenn du doch eh keinen Bock mehr hast? Keine Lust mehr auf dieses Leben. Keine Lust mehr in diesem Leben. Was macht da schon so ein bisschen Leuchten im Dunkeln?

Also machst du den Thunfisch auf. Lässt ihn abtropfen, während du das Müsli, das Nuss-Honig Müsli berkst, das María dir übriggelassen hat. Für das das Gleiche gilt wie für den Thunfisch. Denn der Zucker im Müsli ist nicht gut für deine Zähne, die du dir gerade noch auf der Arbeit geputzt hast.

Aber was interessieren dich kaputte Zähne, wenn du doch eh keinen Bock mehr hast. Wenn du doch eh irgendwann sterben wirst? Und so gibt es rohen, teilweise noch (oder schon) roten Thunfisch mit Nuss-Honig-Müsli vom Aldi. Und während der Thunfisch noch abtropft und du das letzte gekochte Ei schon verzehrt hast, kratzt du dich genüsslich an deinem Penis. Vielleich holst du dir ja sogar noch einen runter…aber erst nach dem Essen











Dienstag, 20. September 2016

Essstörung








„Wo ist der Schlüssel?“

„Weiß ich nicht.“




Ich denke einen Moment lang darüber nach, die ganze Scheiße, die ich gefressen habe und die mir schwer im Magen liegt, wieder auszukotzen, aber das kann ich nicht. Ich fresse die Scheiße lieber weiter in mich hinein. Bis ich platze. Und das tut niemand. Es platzen nur die Gefäße. Oder die Organe. Oder was auch immer. Früher oder später. Mir doch egal. Was hab ich denn noch vom Leben.

Wenn man nichts zu verlieren hat…

…kann man auch mal eben eine Tüte Chips, 6 Mini-Frikadellen auf 3 Brötchen mit Käse und dazu 3 Eis essen. Oder nicht? Das hilft zwar nicht das schwarze Loch zu stopfen, aber wenigstens ist einem danach wirklich zum Kotzen zumute.

„Brauchst du noch etwas von Aldi? Ich geh da heute hin.“

„Nichts.“




„Kannst Bananen…“

„Ok, wenn’s die gibt. Wenn nicht, hole ich die bei Lidl.“

„Brauchst du keinen Joghurt, den du magst?“

„Ne, nen Naturjoghurt kannst du mir mitbringen.“

„Keinen anderen?“

„Ne.“

Ok.




„Ich geh jetzt, ja?!“

Ok.

„Tschüs.“



Bis Montag









Donnerstag, 8. September 2016

Schwänze, Knöpfe und Bäuche






Herr Müller befindet sich auf dem Weg zur Arbeit. Er sitzt in der U-Bahn, als sich plötzlich ein dicker Mann schräg gegenüber von ihm hinsetzt. Der Mann ist so dick, dass sich bei ihm nicht nur der Bauch wölbt, sondern auch der Unterleib. Das heißt, der obere Teil der Hose, da wo der Unterleib sitzt, dieser Teil über dem Gehänge, oberhalb des Hosenstalls, Sie wissen schon. Die sieht so gewölbt, so aufgebläht aus, die Hose, dass Herr Müller denkt: Wer weiß, was der für einen Schwanz hat. Nicht, dass der einen richtig dicken Schwanz hat. Ich meine, einen dicken auf jeden Fall, aber hat er auch einen großen? Einen langen?

Montag, 25. Juli 2016

Allein bei Aldi









Heute geht er Einkaufen. Zum ersten Mal seit seine Tochter weg ist. Im Urlaub in Griechenland. Allein mit ihrer Mutter. Ohne ihn. 

Aber was soll er auch machen? Wenn er schon kein Leben hat? Verhungern? Wohl kaum. Also geht er einkaufen. Wie er es sonst auch immer montags tut. Nur dann mit seiner Tochter. Das ist eines dieser alltäglichen Rituale, über die man nur nachdenkt, wenn etwas anders ist… 

Er schnappt sich eine Gefriertüte, nimmt sich sein Oma-Handwägelchen (das er noch aus seiner Ehe gerettet hat, watschelt zur Haltestelle, steigt in den Bus, steigt einen Stadtteil später wieder aus, nimmt sich einen Einkaufswagen und betritt den Aldi. Eigentlich wie immer. Eigentlich. Heute kann er alles noch seinem Gusto kaufen. Das ist doch auch was. Keine Kommentare: Chips?! Cola?! Frikadellen?! Leberkäse?! Keine komischen Blicke über die Schulter oder zur Seite, bei denen er sich so fühlt, als würde er etwas Verbotenes tun. Freiheit. Freiheit…Freiheit…ist die Einzige, die fehlt… Nein: María…Maríadie Einzige, die fehlt…

Und was kauft er? Mal sehen…



Position Nr.1: Hühner Gockelchen. Das hätte jetzt schon besagte schiefe Blicke hervorgerufen. Eigentlich ein Kindergericht. So was Ähnliches wie Chicken McNuggets, nur in süßer Gockelchen-Form. Wie das schon klingt, „Gockelchen“. Das lässt große Kinderherzen höher schlagen! Und die sind gut, echt nicht schlecht. Besser als so manche andere, fettige Scheiße.

Und dann, oh Wunder, noch mal Huhn: Diesmal sogar frische Hähnchen Schnitzel (ja, er kocht noch – muss er ja jetzt, wo seine Tochter weg ist, haha!).

2x Kidneybohnen – und das obwohl die aus italienischem Mafia-Atommüll-Gebiet stammen könnten (die haben nämlich noch immer keine Herkunftsangabe – eine Frechheit, oder um seinen Vater zu zitieren: „Was für eine Unverfrorenheit!“). Aber sofern die nicht aus Süditalien kommen, könnten die ja sogar halbwegs gesund sein – von wegen Ballaststoffen!

Eiskrem gestrudelt – Boah, mein Lieblingsposten am Montag. Aber eigentlich ist das nicht ganz korrekt. Beziehungsweise nicht ganz vollständig (und wir sind ja Deutsche, da wollen wir ja korrekt und vollständig sein!). Denn eigentlich sollte da stehen: „Tiramisu Eiskrem, gestrudelt“. Oder „Eiskrem, Tiramisu, gestrudelt.“ Für die geschundene Seele (Frau weg, Tochter temporär weg, da muss das drin sein, zumindest einmal die Woche!). Strudeln hilft geschundenen Seelen. Die Hälfte heute und die andere (ohne obere Schicht) morgen. Zum Frühstück. Eiskrem, gestrudelt, Tiramisu, zum Frühstück, sozusagen. Der neue Film mit Til Schweiger und Elyas M’Barek. Das füllt wenigstens den Magen. Eiskrem ist der Sex getrennter Männer! Von ihren Kindern zwangsgetrennter Väter! Boah, wie er sich auf die freut, als sie im Wagen landet. Direkt auf den Hähnchenschnitzel, damit sie dir nicht schon auf dem Weg wegschmilzt.

Und dann, vielleicht auch um den Eiskrem-Effekt ein bisschen aufzuwiegen, auszugleichen, Bio-Möhren. Die du direkt nach der Eiskrem im Kühlschrank verstaust und dann mindestens fünf Tage mit dem Arsch nicht anguckst. Bis sie leicht unansehnlich werden und dein schlechtes Gewissen parallel dazu immer schlimmer wird. Dann wartest du noch drei Tage und fängst an, sie Möhre für Möhre zu essen. Eine Möhre am Abend und eine am Morgen. Wie das Eis eigentlich…

Dann kommt wieder was Interessantes. Was leicht Ungesundes. Aber immerhin nicht industriell verarbeitetes, sondern frisches. Fleisch! Hackfleisch! Was hat er eben zum Sex gesagt… Er kauft Fleisch! Frisches Fleisch! Gemischt! Schwein und Rind gemischt! Heiß…

Fettarme Milch 1,5 %: Ja, womit soll ich denn die Knusperflakes essen?!

Dazu Rösti-Ecken. In der Pfanne zum Frühstück, Mittagessen und manchmal auch Abendessen gebraten. Fettig und mit vielen ungesunden, aber leckeren Röstaromen. Wenigstens sind das natürliche Aromen. Und keine künstlichen! Die sind echt eine Entdeckung, die Rösti-Ecken bei Aldi (jetzt könnten die meinen Blog aber langsam echt sponsern, oder nicht?!) Die mit Spiegeleiern oder mit Knusper Gockelchen, fucking hell! Da geht die Lotti aber ab!

So, jetzt beruhigen wir uns wieder und kaufen erst mal Sößchen. Fix für Geschnetzeltes. Zum Hackfleisch oder zum Hähnchen Schnitzel. Denn Soßen selber machen ist schon eine Wissenschaft für sich. Für mich zumindest. Er hatte sich ja mal ein Buch ausgeliehen, zum Thema „Saucen“. Hat aber nicht viel gebracht. Scheiterte schon an der selbstgemachten Brühe. Er ist schließlich ein Mann! Zwar sind auch die meisten Sterneköche Männer, aber er ist eben ein Mann-Mann

2x Cola. Zwar „light“, aber Scheiße, die haben künstliche Aromen. Die man(n) daran erkennt, dass da nur Aroma steht und nicht etwa „natürliches Aroma“! Verarschung, ne! Findet er auch und deswegen kauft er gleich zwei! Er muss sich ja darüber hinwegtrösten, dass…und dass…und dass…ach, Sie wissen schon was…

Dann Knoblauch. Geil, ne?! Falls Dracula kommt, ihn vergewaltigen. Oder nur ihm Blut absaugen (wenn der Untote hetero ist oder keinen Bock auf fetten, deutschen, Knusper-Gockelchen-Arsch hat). Der ist gesund und er ist ja getrennt; da muss er nicht mehr so viel küssen wie früher. Da kann er schon mal aus dem Mund nach Knoblauch stinken. Am Wochenende auch gerne schon morgens. Das gleicht auch den Herzinfarkt (Cola, Kaffee, Gockelchen, Hackfleisch, Knusperflakes) aus, weil das die Arterien durchputzt. Zumindest ein bisschen…

Die stückseife muss natürlich auch sein. Für stolze 29 Cent! Er muss sich ja schließlich waschen, nachdem Dracula da war (ob er nun durch das Hintertürchen kam oder nicht?!).

Oh, wie süß! Babykartoffeln! Ja, die werden gedünstet! Damit sie alle Vitamine behalten! Ja!

Die Ravioli sind für Samstag-Nacht. Nach der Arbeit. Wat soll ich da auch machen!? Hackfleisch mit fixer Soße. Wohl kaum! Außerdem sind die Pferde, die da drin sind auch nahrhafter als das ganze andere Schweinefleisch auf deinem Kassenbon. So lang sie dir nicht entgegenwiehern…

Das ist doch jetzt echt mal die perfekte Überleitung zum nächsten Posten: Butterstuten. Sie sehen, ich mag Pferde. Am liebsten Samstag-Abend nach der Arbeit auf fettigem, leicht süßem Brot.

Die Erbsen sehr fein (2x) hatten wir schon bei den Kidneybohnen (Hauptsache nicht Italien – obwohl, ich liebe Italien, echt jetzt, mir reicht schon die Verfolgung durch die Südamerika-Mafia in der Familie meiner Frau…Ex-Frau).

Mandeln wiederum sind gut fürs Herz! (Und das, obwohl sie fettig wie Sau sind!) Sie sehen, er ist essenstechnisch gespalten, bewegt sich was seine Ernährung immer zwischen Selbstzerstörung und Selbsterhaltung. Freud hätte, seine wahre Freude an ihm! Aber sind wir das nicht alle?! Wenn wir ehrlich sind?! Nur einen Moment ehrlich?! Zu uns selbst?! Gefangen in einem Teufelskreis zwischen Selbstzerstörung und Selbsterhaltung, Liebe und Thanatos, Sex- und Todestrieb?! Hey, das ist Philosophische Ernährungspsychologie! Ich sollte einen Lehrstuhl bekommen! An der Uni Bonn, haha!

Dann kommen Billig-Nudeln (Tschuldigung, Aldi!) und die gesunden Sachen (Broccoli, Bananen): Ersterer muss natürlich wie die Bio-Möhren erst mal im Kühlschrank vorrotten, aber die Bananen, die sind schon was Tägliches (Kalium fürs Herz, Süßes für die verwundete Seele). Jeden Tag eine in den Arsch…nein…Spaß!

Zwiebelspezialitäten sind echt zu seiner post-traumatischen Trennungsspezialität geworden. Die tut er echt in alles rein – er muss ja nicht mehr immer so gut riechen wie früher. Sind auch gesund! Besonders gebraten mit Spiegeleiern, Knusper Gockelchen (ich liebe diesen Namen) und Rösti-Ecken (Selbstzerstörung!). In Kurkuma (Selbsterhaltung!).

Und last but not least die guten, alten Freiland-Eier. (Bio ist leider jetzt nach der Trennung/vor der Scheidung ein bisschen teuer und Käfighaltung ein bisschen billig!) Die sich – wie gesagt – mit vielem kombinieren lassen, in der morgendlichen Pfanne…