Das Knie tut weh, das Wetter ist schlecht, kalt, bewölkt und windig, und du bist müde wegen der Scheiß-Zeitumstellung (die nehmen dir einfach so eine Stunde, ein Skandal!) ...
...aber du läufst trotzdem ...
Deine Zahnhälse liegen frei, du hast noch keine Klicks, dein Knie tut weh, du vermisst C. immer noch ...
... aber du läufst trotzdem ...
Du weißt, dass du sterben wirst, irgendwann, das du nicht mehr der Jüngste bist ...
... aber du läufst trotzdem ...
Du wiegst 93,1 kg ...
... aber du läufst trotzdem ...
(damit du danach 91, irgendwas wiegst, hahah ... ha)
Du denkst ...
... Aber du läufst trotzdem ...
Einfach tun, sagt Manson ...
Und Recht hat er ...
Und deine 200 crapoy words hast du jetzt auch schon!
Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen, besser werden
... aber du läufst trotzdem ...
Deine Rechtschreibprüfung auf dem alten Handy spinnt, fuckt dich ab, du vermisst C. immer noch ...
... aber du läufst trotzdem ...
Hinter klingeln dich zwei alte Leutchen auf dem Fahrrad fast zu Tode, erschrecken dich fast zu Tode ...
... aber du läufst trotzdem ...
... und die fahren trotzdem ...
Im Angesicht des Todes
Amen
(ihres noch viel baldigeren)
(aber wer weiß das schon, du könntest auch vor ihnen sterben, weit vor ihnen)
... aber du läufst trotzdem ...
Läufst schneller, um noch fast über die rote Ampel zu kommen, vor der Autobshnbrücke, wo die Autos ungeduldig blinken, weil sie an dir vorbei auf die Autobahn fahren wollen ...
Ich hasse das, diese Stelle, wo man die kurze Autobahnauffahrt passieren muss
... aber ich laufe trotzdem ...
Laufe ich vor etwas weg?
Natürlich, immer
nicht nur vor den blinkenden Autos, die auf die Autobahn wollen ...
... auch vor mir selbst, immer ...
... aber ich laufe trotzdem ...
Bin jetzt schon bei Kilometer 3 ...
Es ist 09:10, 08:10 an einem Sonntagmorgen Ende März, nachdem du erst um ha. 03:30 (0230) ins Bett gekommen bist,
... aber du läufst trotzdem ...
Am Wald riecht es nach Wildschwein (die sind jetzt brünftig),
... aber du läufst trotzdem ...
Guckst dich um
Wieder blinkende Autos am Parkplatz (was ist denn heute los, so früh am Sonntagmorgen?)
... läufst, bis du nichts mehr fühlst, nichts mehr denkst, nicht mehr liebst
... nur noch läufst ...
Wie gesagt:
... trotzdem ...
Am Waldrand um die Kurve, runter nach Vilipprott.
Dass du noch nicht mal richtig schreiben kannst
... aber du läufst trotzdem ...
monoton
Wenn du durch die Hölle gehst (nicht läufst, nicht läufst?).
geh einfach weiter!
immer weiter
imma wigga
Lauf!
Lauf, Fordert, lauf!
Schließe die Augen, genieße es! (Woraus die Autokorrrektur "genieße Es" macht.) Hier am Wald ist es kühl im Hier und Jetzt ruhig
Ein kleiner Tropfen auf deinem Display
ein Tröpfchen
Techno-Musik am Fußballplatz
die feiern
Die feiern das Laufen weg
Laufen auch, beim Fußballtraining, kleine Jungs
... feiere, laufe, trotzdem ...
Der Akku ist auf 25%, und ich muss noch zurück
Aber ich
... laufe trotzdem ...
Mein Ich, mein Es
Das sind mittlerweile mehr als 500 crappy words ...
... aber ich laufe trotzdem ...
Ich schalte den Fitnesstracker aus, um Akku zu sparen
... aber ich laufe trotzdem ...
... weiter ...
Gleich kommt die Wende, die Wende bei den Hühnern in Villip.
Das ist nicht die Wende in deinem Leben
... aber du läufst trotzdem ...
Du bleibst mit dem Pullover an einem dornigen Zweig rechts von dir hängen, es nieselt stärker, wird kälter, deine Beine werden schwächer, du merkst sie stärker, deinen Rücken, spürst deinen Rücken, aber du läufst trotzdem
... aber du läufst trotzdem ...
... weiter ...
... nada, nada ...
Es ist fast so, als wollte Gott dich vom Laufen abhalten
... aber, wer hätte es geahnt, du läufst trotzdem ...
Amen!
Deine Nase ist kalt, die Bayern spielen nur 3:2 (ein Massaker in der Abwehr), du vermisst C. immer noch, musst heute arbeiten, an einem Sonntag (zum Glück!), kannst fast nicht mehr schreiben, da das Display voller Tropfen ist, musst noch waschen, kochen, putzen, alles, alles noch machen
... aber du läufst trotzdem ...
Obwohl dich die Hühner erschrecken
Ein Blog über das Leben, die Liebe, Beziehungen, Verlust, Angst, Spaß, die Lust, die Lust am Schreiben,Südamerika, Musik, südamerikanische Frauen, die Liebe, Spanisch, Englisch, Schottland, Spanien, Deutschland, dat Rheinland, Kinder, Literatur, Vergänglichkeit, Arbeit, Politik, die Mafia, Urlaub, Gewalt, Verbrechen, Sex, große und kleine Gefühle und vieles, vieles, vieles mehr ...
Sonntag, 30. März 2025
... aber du läufst trotzdem ... (mein Lauftagebuch, Folge 5)
Samstag, 29. März 2025
Von Heirat, Haus und Freudschen Witzen
Entonces solo encuentro la gente de antes y no quiero eso. Además, me gusta Meckenheim. Ahí tengo mi tranqiilidad.
Dann treffe ich nur auf die gleichen Leute von früher, das will ich nicht. Außerdem gefällt mir Meckenheim. Da habe ich meine Ruhe, meine Laufstrecke, alles
3 Supermärkte in fünf Minuten Entfernung, das ist gut
Zieh doch zu mir. Aber sie wollte, sagte, dass in Bonn, in einer Stadt mehr Leben sei, mehr los
Aber ich hatte mein ganzes Leben in Bonn gelebt und wusste nicht recht, von welchem Leben sie sprach
Keine Ahnung
Nur Ungläubige in Godesberg
Einmal, vor ihrer Tochter, als ich sie besuchte und den Fisch und die Pizza mitnahm, da ihr Kühlschrank weg musste, schlug sie mir vor ihrer Tochter vor, dass wir doch heiraten sollten
Aber das wollte ich auch nicht so richtig
Sie sagte dann, es sei ein Witz und ich weiß nicht mehr, was du antwortetest
Deinen Standardspruch?
Vielleicht
Pero mujer, según Freud, y sin él también, los chistes son serios
Aber C., laut Freud, und auch ohne ihn, sind Witze immer auch ernst
Worauf sie entgegnete: Wenn du mich nicht heiraten willst, dann bleibe ich eben verheiratet
Genau!
Pero mujer, hay un problema: ¡Ya está casada!
Aber Frau (hahahaha), es gibt da ein Problem: Du bist schon verheiratet!
Aber ich glaube, das sagtest du nicht vor ihrer Tochter, sondern nicktest nur
Donnerstag, 27. März 2025
Laufen und Denken (Episode 4)
Bury her
No, I don't want to
You have to, you will have to
Told me about her teacher
A proper teacher
What if she's not all that hot, doesn't have that many people, is just playing?
What if your ex isn't all that hot either?
What if they all aren't all that hot?
Or at least not as hot as you make them out to be, in your mind
Mittwoch, 26. März 2025
Go for the kiss, not a hug
You wanna see if she kisses you back
If she kisses you back
Sie wollte mich nicht küssen, gab miär nie einen Kuss auf den Mund, nur die Backe. Tschuldigung, Wange.
Wie am Rhein ... wo wir da auf der Bank saßen und ich sie eng umarmte ... und sie sagte: Es como novios. Und meinen Arm beiseite schob.
Das ist wie ein Paar, wie bei einem Paar ...
Und?
¿Y?
Sie sagte zwar nicht, dass wir kein Paar waren, ließ es mich aber spüren
In that particular moment she was feeling something
Aber sie gab mir immer wieder die Wange. Außer beim letzten Mal, wo sie bei mir übernachtete
Aber selbst da waren es nur kleine Küsse. Kleine Küsschen auf den Mund. Nichts Großartiges. Nichts besonders Erotisches.
Aber das war genug für mich. So ausgehungert wie ich war.
Gib jemand in der Wüste dreckiges Wasser und er nimmt es. Und ich nahm alles
Make a definite date
Das war auch so ein Problem. Andere Baustelle
Bottom line: if she gives you the cheek, she has low romantic interest ...
... or she is totally structured, totally set in her ways ...
... a woman that will fight her feelings ...
Und wieder hast du Hoffnung
Hoffnung tötet
Hoffnung killed the cat
Dienstag, 25. März 2025
Hola, amigo (reminiscences and manifestations)
Jetzt trinke ich den Kaffee schon wie sie. Mit Wasser.
Damit er nicht zu stark ist für ihren zarten, übergewichtigen Frame ...
Ich stelle mir die ganze Zeit vor, wie sie hinter der Theke steht und "Hola, amigo ..." sagt.
So klein und süß ...
Wenn du dir das nur oft genug vorstellst, passiert es
sagt Goddard
Das nennt sich manifestation
Samstag, 22. März 2025
Der Misanthrop
They give you sone hope, just enough not to despair
Du willst nur ein bisschen Freundschaft, ein bisschen Liebe, und, was kriegst Du?! Einen Tritt in den Ar#$h.
Freitag, 21. März 2025
Laufen und Denken (mein Lauftagebuch Teil 3)
Tu das Gegenteil. Dare her. Versuche zu scheitern.
The backwards law...
Unbewusst willst du sie gar nicht sehen, weil das dir bestätigt, wie Unwort du bist.
An der Ampel siehst du den weißen Hund und denkst" Ach, der Psycho-Hund. Näherer dich langsam, ganz vorsichtig. Der Hund dreht sich zu dir um und du siehst, dass es gar nicht der Psycho-Hund, sondern ein großer, weißer, kniffelige. Der sogar lieb aussieht. Dich mit treuen Augen. Trotzdem nähert du dich vorsichtig, erwartest bei jedem Schritt ein lautes Bellen, das nicht kommt.
So kann man sich täuschen.
Zu einfach nur das, was du willst
Und wenn ich nicht weiß, was ich will ...?!
Don't try!
Try the opposite! But don't that trying too?
Relax! Die Sonne scheint und es ist nicht mehr so kalt.
Relax!
Genieße den Moment. Das laue Frühlingslüftchen.
Du gibst Leuten zu viele Chancen
Definitiv
Wehrst dich zu spät
In fünf Tagen hat deine Tochter Geburtstag
wird 26
wie sie Zeit verfliegt. Wenn man sie lässt
But what is Anger
anger is fear
Du hättest mit kurzer Hose laufen können
zu spät
es ist schön warm
der laue und ein wenig kühle Wind weht dir ins Gesicht
genau richtig
später könnte es schon fast zu heiß werden
lass los
Genieße das Hier und Jetzt
Schreibe!
Emotional literacy
oder so was Ähnliches
die Sonne
für viele Religionen hat sie eine besondere Bedeutung
Männer mit Bart brauchen den, damit sie sich als Mann fühlen. Sonst würden sie sich nicht Manns genug fühlen
Hast du gestern zu dem gesagt. Überkompensation nennt man so was. Desto dicker, desto unsicherer der Mann
ich weiß, welche Knöpfe ich drücken muss
kurz vor Feierabend wirst du immer besonders kreativ und besonders böse
Und dann meldet sich auch noch Ole. Eigentlich genau passend
sagt dir, dass du toxisch bist
bin ich ja auch, carajo
na und?!
Ich bin, wie ich bin. Und wenn jemand mich ändert, dann bin ich das
nicht du!
Okay?!
Tóxico, mi culo. Mi culo gordo, jajaja
Toxic, my arse
ich weiß nicht, ob ich mit dir zusammenarbeiten könnte, ich traue dir nicht
ich dir auch nicht
dann sind wir uns ja einig
agree to disagree
we agree to disagree
Der Wecker klingelt und du läufst zurück. 3 Kilometer. Etwas mehr als 3 Kilometer. Eigentlich wolltest du 4 schaffen
egal
Du guckst nach, ob du eine Nachricht von ihm hast
Nope
Besser so
vielleicht besser so
nada
das hast du doch eben schon gesehen, dass da keine Nachricht ist
Das ist dein Problem, du hast zu viel Hoffnung. Noch immer
setzt zu viel Hoffung auf die falschen Leute
Auf die falschen Pferde gesetzt, wa?!
Lass los.
du musst loslassen
the backwards law
Ziele, du musst Ziele setzen
du willst der größte Schriftsteller von Deutschland werden?!
Dann schreib!
du kannst sie nicht vergessen
du vergisst sie schon, schreibst immer weniger über sie
das geht immer schneller, je älter du wirst
und irgendwann ist sie nur noch eine blasse Erinnerung, trotz Spanisch, trotz allem
und du hörst langsam auf über sie zu schreiben
tust du ja jetzt schon
hinterm Edeka gehst du an diesem Pärchen vorbei, überholst sie
Sie hat einen richtig geilen Arsch. Redet irgendwas Osteuropäisches.
Magst du nicht. Diese rollenden Rrrrrs und kratzenden Laute oder die ganzen Schs bei Polen
schschschschsch
wie Portugiesisch. Magst du auch nicht.
Italienisch klingt gut ...
Baciami ancora ...
Italiener sind cool, die haben Stil!
Baciami ancora
Jovanotti
Ich poste es in meinem Status
Danach direkt Despechá von Rosalía
Die beiden Seiten meiner Seele
meiner schwarzen Seele
7,04 km
Fini
Mittwoch, 19. März 2025
Sin tetas no hay paraíso [Ein Entwurf]
Ich weiß noch, du hattest Angst, von irgendjemand von der Arbeit gesehen zu werden, einem Kunden oder dem Rolf, dem Olaf, was weiß ich
Sie stand da und winkte. Klein, dick und süß. Klein, dick und fröhlich. Das liebtest du so an ihr, diese Fröhlichkeit. Das haben die alle, die Frauen aus Ecuador. Die sind alle klein, dick und fröhlich
Da kann eine Deutsche, mit all ihrem Zögern, all ihren Zweifeln nicht mithalten.
Und das, obwohl sie sagte, dass sie Depressionen habe, du mit ihr den Fragebogen ausgefüllt hattest, für ihren Arzt. Schmerzen und Depression. Täglich. Und das klang erschreckend
Die Arme, dachtest du damals. Und konntest es so gar nicht mit der kleinen, süßen, fröhlichen Latina assoziieren, in Verbindung bringen, die neben dir, oder vor dir, an der Theke in der Halle saß
Das konnte doch nicht sein. Eine 7 auf einer Skala von 1-10. Nein, das könnte irgendwie nicht sein.
Das durfte nicht sein
Wie sie da stand, mit ihren schönen, langen Haaren, ihrer braunen Haut, ihrer Brille und ihren kurzen Ärmchen und Beinchen
Wenn dich jetzt der Juan sehen würde, der spanische Taxifahrer, der mit dieser Filippina verheiratet war und der auch zocken kam, zumindest in der anderen Halle.
Was würde er sagen
Wenn er dich jetzt sehen könnte ...
Verstohlen gucktest du zu den Taxis rüber, die genau da, keine fünf Meter von wo sie stand, an dem Taxistand parkten.
Da, wo früher diese Disko gewesen, direkt im Bahnhofsgebäude integriert, wo du einmal mit Nadine gewesen warst, wo die immer After Hour hatten und dann bis in den Sonntagnachmittag laute Rockmusik spielten.
Das waren noch Zeiten
Da stand sie und winkte dir zu. Sagte fröhlich Hola. Fröhlich und wie immer mit diesem leicht schüchternen Unterton, den du so unglaublich sexy fandest und den sie mit einem Lächeln unterstrich.
Die Zeit der Küsschen war noch nicht gekommen, noch nicht angebrochen.
Küsschen links, Küsschen rechts
Un beso en la mejilla será una señal de amistad
de cariño
Küsschen in der Mitte
Du hättest da stehen bleiben können, den ganzen Abend und die ganze Nacht
Aber sie hatte ihren "Opa" schon angerufen, er würde uns abholen, das wäre einfacher.
Nein, das war natürlich nicht ihr richtiger Opa, und sie nannte ihn auch nicht so, das war Nadine gewesen, bei der dieser alte Herr auf der Putzstelle wollte, dass sie ihn Opa nannte. Opa, und eine Oma gab es auch, Opa und Oma, damit keine Eifersucht aufkam - einmal warst du sogar mit ihr da, die wohnten in Duisdorf und erzählten ihr immer vom Krieg, die Frau sogar davon, wie sie damals vergewaltigt worden war, vergewaltigt worden waren von den Russen. Den bösen Russen
Die Russen kommen.
Und schon kam er vorgefahren, ihr Opa. Sie stieg hinten ein und ich vorne, auf dem Beifahrersitz. Er war eigentlich noch ziemlich rüstig - immerhin war er ja schon 85, wie sagte. War dünn, trug, glaub ich eine Brille. Mit diesen großen Gläsern, wie sie alte Leute so tragen. Trug ein Hemd und hatte diese halblangen Haare, zumindest für einen Mann halblangen, silbernen Haare. Silbergrau. Begrüßte dich fröhlich, wie ein kleines Hündchen
Wer? Er oder du?
Fing direkt an zu reden. Von seinem Auto. Natürlich genau das Richtige für dich, der du, seit du den Führerschein hast, nur mit Bus & Bahn fährst. Genau wie C.
Die von hinten auch irgendwas sagte. Du trautest dich nicht, mit ihr Spanisch zu reden, wolltest nicht unhöflich sein, das wäre unhöflich gewesen, vor ihm
der er der spanischen Sprache nicht mächtig war
Ich versuchte - wie gesagt - mit ihm zu reden, nett zu sein, umgänglich, nicht zu schweigen, das Gespräch am Laufen zu halten ...
Wie sie mich anguckte, wie ich sie anguckte. Ich mochte sie einfach. Ihre Physionomie. Ihre südamerikanische Physionomie
(con perdón)
"Wir essen wenig, aber dafür gut!", sagte der alte Mann stolz.
Keine 500g-Geflügelfrikadellen von Netto - das wäre es jetzt.
Und da ich gesagt hatte, dass ich, meines Wissens, meines besten Wissens und Gewissens, noch nie vorher Spargel gegessen hatte (weil meine Mutter so einen Scheiß nicht möchte, boah, das Gesicht meines Vaters, wenn sie ihm das serviert hätte ...), guckten sie mich beide jetzt erwartungsvoll an, er mit seinem abgeklärten, ich-habe schon-alles-gesehen-Blick und sie mit ihrem fröhlichen, runden Gesicht und ihren T#$@en. Ihren Monsterti##en, zumindest in diesem Top (der hättest du auch deinen Spargel reingesteckt ... - con perdón).
Und was sollte ich sagen?!
Wahnsinn! Habe noch nie so einen ... Scheiß gegessen.
Wie das faserige "Ding" auf der Zunge zergeht. Wie irgendein komplett überbewertete f#$@ing Gemüse.
Ich war hier halt die Jungfrau, wollte ihr auf Spanisch sagen: ¿Eso es todo?
Ist das alles?!
zeig mir deine T#$@en, Glocken, dingdong, dingdong ...
... die sehen so groß und rund aus, da möchte ich reinbeißen
Stattdessen, statt ihrer saftigen, fleischigen T#$@en, machte ich mich an die einsame Kartoffel (wie sinnbildlich), die das komische Gemüse (das ist nur ein effing Gemüse!) auf dem Teller begleitete. Und da fing schon das nächste Problem an: Machte man die Schale ab oder aß man die mit. Keine Ahnung. Was für ein Bauer ich doch war (und nicht der, von dem er sich den Spargel geholt hatte, sondern ein richtiger Bauer). Die elementarsten Dinge wusste ich nicht, das war ja nicht auszuhalten, das war ja nicht mehr feierlich.
Dafür erhaschte ich einen weiteren Blick auf ihr Dekolleté, ihr braunes, rundes Dekolleté.
Einfach über irgendeinen Scheiß reden, über irgendeinen belanglosen Scheiß, den Thermo-Mix, das konnte ich noch nie ...
... obwohl ich auch nichts anderes, nie was anderes getan habe, in meinem Leben ...
... geschweige denn was Besseres ...
Also tu nicht so!
Das erinnerte mich an endlose Familientreffen in meiner Kindheit und mindestens ebenso endlos erscheinende Lehrertreffen in meinem Berufsleben ...
Schrecklich ...
Und genauso fühlte ich mich ...
Mir hat diese Normalität, diese vorgespielte, vorgetäuschte Normalität schon immer irgendwie Angst gemacht ...
So als würde jeden Moment etwas passieren, dass sie auseinderreißen, zerstören würde ...
... oder was noch viel schlimmer war: dass es nicht passierte, das diese gepflegte, pseudo-intellektuelle, pseudo-abgeklärte Langeweile voller Geschichtchen, Anekdoten und mehr oder weniger lahmen Witzchen alles war, was es zwischen diesen Menschen gab, die fast schon verzweifelt den anderen davon zu überzeugen, wie toll man doch sei, wie man sich doch gegen alle und jeden durchgesetzt habe und wie interessant und spannend das eigene Leben doch sei
Needless to say, ich war kein guter Partygast, als ich noch auf Partys ging, auch weil ich damals immer versuchte, meine Langeweile in Alkohol zu ertränken, und dann, zumindest für mich, aber nicht so sehr für die anderen, wirklich lustig wurde - Sie wissen schon, was ich meine ...
Ab diesem Moment halfen dann meine schlüpfrigen Gruppensex- oder Partnertauschvorschläge auch nicht mehr - obwohl sie vielleicht wirklich was gebracht hätten, wären sie doch bloß jemals in die Tat umgesetzt worden ...
So ungefähr fühlte ich mich hier, auf dem Sofa, beim Essen des Spargels und der einem verhungernden Kartoffel auf dem Teller. Der Fertigsauce ... das war ja fast noch schlimmer als das Lehrertreffen mit Pizza, Döner und Cola - genau nach Geldkontingent bestellt, also dürftig, immer dürftig, aber dafür umso salziger, zuckriger und fettiger, yay ...
Der alte Perserteppich unter meinen Füßen ...
So hätte ich mich definitiv gefühlt wäre da nicht sie gewesen. C.
Die alles rettete, die mich rettete, nicht nur mit ihrem Dekolleté, sondern mit ihrer bloßen Anwesenheit, der bloßen Anwesenheit ihrer Person, ihres Wesens ...
Ich musste noch nicht mal Gruppensex vorschlagen, weiß auch nicht, ob der Alte das überlebt hätte, ich war einfach so glücklich, feliz como el lombriz, nur durch sie ...
obwohl ich natürlich zu Sex mit ihr auch nicht nein gesagt hätte, auch nicht nein gesagt hätte, natürlich nur wir bei dem, auf dem muffigen Teppich, dem muffigen Teppich quasi Leben einhauchen, indem wir ihn begatten, uns begatten ...
F$$$ING HELL!
Aber man kann nicht alles haben, im Leben ...
Und für den Moment war ich glücklich, meine Augen in ihrem Dekolleté, und manchmal auch in ihrem Gesicht zu versenken, während der Alte redete, mir irgendein Zeugs erzählte, von dem ich hätte beeindruckt sein sollen ...
Ja, Afrika, jaja, ich habe alles gesehen, alles gemacht in diesem Leben
ABER NICHT DIESE T@#@EN, DIESE TETAS!
Eben there, got the T-Shirt...done that
RIPPED OFF HER FUC#$@ TOP ON THE FLOOR
War das zu viel verlangt?
Sonntag, 16. März 2025
Stalking (con perdón)
Du könntest jetzt sagen, dass das eine spontane Eingebung von dir war, dass du erst, als du die Halle verlassen hast, daran gedacht hast, aber das wäre - natürlich - gelogen. Natürlich war es gleichzeitig nicht geplant, du hattest dir das nicht schon zu Hause gedacht, überlegt
aber trotzdem war das so eine schwammige Mischung zwischen premeditated und spontaneous, spur of the moment stalking
machen wir uns da nichts vor!
Du beeilst dich sogar extra noch. Schließt die Halle extra schnell ab, gehst schneller als sonst die M.straße entlang, vorbei an dem Chinesen, dem Araber auf der Ecke, dich nach allen Seiten umguckend unter der Unterführung durch, am Italiener vorbei, von dem dir Martin immer eine halbe Pizza mitbringt
Die Spannung steigt, die Anspannung, deine Anspannung
wie viel Uhr haben wir, hast du noch Zeit, denkst du als du auf der anderen Seite an der Haltestelle R.allee angekommen bist
Heute, wieder ein Samstag, wo du darüber schreibst, kommt dir ein seltsamer Gedanke: Vielleicht macht sie ja gerade dasselbe, stalkt dich auch
sie weiß ja, dass du Samstagabend immer Dienst hast, nicht, dass sie jetzt irgendwo hier steht und dich beobachtet, während du friedlich denkst, dass du sie stalkst
mein Gott, was für eine vertrakte Situation
wie schön das wäre
wirklich?
Machen Frauen so was überhaupt
Natürlich, Bruder, du würdest dich wundern, was Frauen alles machen
Die Nacht ist kalt. Du gehst an der Haltestelle vorbei, passierst auch die Deutsche Bank, über den dunklen Parkplatz, wo du nie genau weißt, wo der Weg langgeht. Du hältst dich rechts, ihr Gebäude ist fast schon in Sichtweite
was, wenn sie dich jetzt sieht?
Im Leben nicht im Dunkeln
Und plötzlich, wie von Geisterhand, stehst du schon fast vor ihrem Haus, heeeess, Vorsicht!
guckst hoch in den zweiten Stock, wo sie wohnt, hoch zu dem Balkon
jetzt kann sie dich definitiv sehen, du bist jetzt voll vor ihrem Haus, mit deinem ganzen Gepäck von der Arbeit, dem dicken, vollen Rucksack auf dem Rücken (der ist zwar schwarz, aber dafür so prall gefüllt, dass man seine Konturen auf jeden Fall sehen würde, in der Nacht. Und deine ebenfalls schwarze Tragetasche ist genauso gut sichtbar
was, wenn sie jetzt da oben auf dem Balkon stehen würde
viel zu kalt
wer weiß, sie kommt aus den Bergen
oder durch das Fenster nach unten gucken würde
nein, das geht nicht, das weißt du
sicher?
Du weißt noch, wie du sie das erste Mal hier besucht hast, um ihr mit dem Bett zu helfen
(nein, nicht, was ihr denkt, obwohl es nicht am Wollen lag, gewollt hättest du gerne)
Da hast du ihr geschrieben und aus Spaß gesagt: Ich gehe erst mal zur Sicherheit zweimal um das Haus herum ... das du gar nicht gefunden hast, haha erst, nachdem du völlig falsch gelaufen warst und sie dir geholfen hat
das waren noch Zeiten!
und jetzt stehst du hier, nachts um halb eins, voll unter ihrem Balkon, das heißt, ein bisschen links davon
jetzt ist es eh zu spät ... wenn sie dich jetzt sieht, dann sieht sie dich halt, was soll es, da kannst du jetzt eh nichts mehr dran ändern
schon von weitem hast du gesehen - das hatte ich vergessen zu erwähnen, hatte ich ganz vergessen zu erwähnen, dass die beiden Fenster ihrer Wohnung beleuchtet sind. Sie ist also da, wenn sie noch da wohnt
nach der Renovierung, nach Ecuador
wo sie ja laut der Aussage der Chilenin vielleicht gar nicht war
mysteriös, mysteriös ...
Watson, das Fenster, der Balkon
beide Fenster hell erleuchtet
nachts um halb eins
mysteriös, mysteriös
ob sie wohl alleine ist
vielleicht ist ja ihr Mann bei ihr. Wieder bei ihr. Und sie haben sich vertragen
liegen zusammen in dem Bett, das du mit aufgebaut hast
Licht in der Küche und im Schlafzimmer, im Zimmer, im einzigen Zimmer, was weiß ich
mysteriös, mysteriös
Oder ist das eins der Mädels (una de las chicas), von denen sie dir erzählt hat, die mit ihr (angeblich) die Wohnung teilen wollten
mit denen sie angeblich die Wohnung teilen wollte
Oder ein Mann? Ein fremder Mann, den du nicht auf dem Schirm hattest, den du noch nicht auf dem Schirm hattest
glaube ich nicht
glaubst du nicht oder willst du nicht glauben?
Einen Stecher. Der sie gerade sticht
Das Licht wirkt sogar noch heller, da ihr Fenster das einzige ist, wo noch Licht an ist
fast in der gesamten Umgebung
nachts um halb eins
Leise und vorsichtig trittst du an die Haustür heran, an ihre Haustür
wenn sie dich jetzt erwischt, boah, wenn sie dich jetzt erwischen würde, vor ihrer Tür, unter ihrem Balkon
würde sie die Polizei rufen
Ich glaube nicht
boah, wie peinlich das wäre
"L., was machst du denn hier, des nachts?"
"Nichts, C., nada, wollte nur mal gucken, ob du noch hier wohnst, ob es dich noch gibt, in Bonn, ob du noch lebst
obwohl, das weiß ich ja von der WhatsApp
"Ja, tue ich, L."
"Ok, dann bin ich mal wieder weg. Chao. Einen schönen Abend noch
Nacht
ein schönes Leben noch
Aber es ist keiner da
wie es wohl wäre, jetzt mit ihr da oben zu sein. In der Küche. Sie hat gekocht, ihr sitzt beieinander, nur leicht bekleidet, es ist warm, sie hat die Heizung voll aufgedreht
nur leicht bekleidet
schön wäre es, ein Träumchen
ihr liegt in ihrem Bett
das du unter Angst, unter Angst vor ihrem Ehemann, unter Angst, dass ihr Ehemann hereinplatzt (Überraschung, sorpresa, sospresa, ihr wolltet doch nicht ohne mich anfangen?!) mit ihr zusammen aufgebaut hast, ohne es, mit ihr zusammen, gleich auf Herz und Nieren, Federn und Matratze zu testen
Du stehst vor ihrer Tür und guckst hoch zu den Klingeln rechts vom Eingang. Ein Schild wurde entfernt. Zuerst denkst du, das ist ihre, aber dann wandert dein Blick weiter nach oben und du siehst es
siehst sie
Nein, nicht sie persönlich, sondern ihren Namen, auf dem Schild, neben dem ihres Mannes
T. C.
Das ist ihr altes Schild, ihre alte Klingel
sie wohnt also noch hier
Ja!
Yes!
¡Sí!
Geil!
(wer, du?)
Du drehst dich und trittst leise den Rückweg zur Haltestelle an der R.allee an, schnell, mach, dass du wegkommt, dass du hier wegkommt, los!
wirfst noch einen letzten Blick auf das Licht in ihrem Fenster, einen letzten sehnsüchtigen Blick
the light, the green light
und gehst schnellen Schrittes ... weg ... entfernst dich schnellen Schrittes
bist eigentümlich beruhigt, obwohl da sein Name auch noch steht, aber vielleicht ist das nur, weil sie ihn nicht wegmachen wollte, weil sie nicht wusste, wie. Kein neues Schild nur mit ihrem Namen hatte, was weiß ich
aber auch traurig. Wie gerne wärst du jetzt mit ihr da oben, in ihrer Wohnung, in ihrer kleinen Wohnung, in ihrem Bett, ihrem Leben, wieder im ihrem Leben
wie gerne
so gerne
so gerne, dass es wehtut
Du hast so kein Leben.
ich weiß
Du hast echt so kein Leben
Das ist wie bei deiner Mutter; die hat auch immer heimlich deinen Onkel anonym angerufen, um zu sehen, ob er noch lebt
vielleicht stand die auch (heimlich) auf den
Samstag, 15. März 2025
Unsere kleinen Macken
"Moment, kannst du das überhaupt? ¿Tú sabes de peluquería?"
"Sí, yo sé de muchas cosas, yo he sido muchas cosas, peluquera..."
(Ja, ich kenne mich mit vielen Sachen aus. Ich war mal Friseurin, alles ...)
"¿De verdad?"
(Echt?)
"Siiii."
Und schon hatte sie den Rasierer in der Hand und war an meinem Nacken am werkeln.
"Si me haces un hueco ..."
(Wenn du mir da ein Loch rein rasierst ...)
Aber sie war schon voll bei der Arbeit. Zum Glück - oder leider? - war ihr der Rasierer aber zu stumpf. Oder war tatsächlich zu stumpf, obwohl für meinen Bart noch reichte, sonst hätte ich ihn ja weg getan.
Oder nicht?
Wie dem auch sei, tat sie ihn wieder zurück, oder drückte ihn mir in die Hand, während sie verächtlich "¡Qué huevada!" sagte.
Mit einer Verachtung, die nur sie so verächtlich rüberbringen, dass, hätte sie mich nicht beim Frühstück geküsst, ich (innerlich) sauer oder traurig oder beides geworden wäre, aber an dem Morgen war mir das mal wieder egal.
Hätte es nicht sein sollen, Corey Wayne, Father Alex, oder wie ihr alle heißt, ich weiß.
Aber war es
Typisch L.
Typisch
Und wenn ich jetzt ihre Verachtung auf der Seite in geschriebener Form zum Ausdruck bringen könnte, würde ich das tun ...
Das wäre dann vielleicht so etwas wie: Aaaghhhugghhjrhjjkkjuuu ...
So ungefähr ...
Aber vielleicht wollte sie ja auch nur helfen. Mich besser machen. Ihren "Mann" besser machen.
Das war, glaube ich, die Nacht, bevor ihre Tochter kam ...
Außerdem gefiel ihr nicht, dass meine Hose immer runterrutschte.
"¡Álzate el pantalón!"
Ok, das war auch seine, meine Verantwortung, ich weiß, Mark Manson, ich weiß ...
... aber ihn interessierten diese Dinge halt nicht, das hatten sie noch nie getan ...
...seine Mutter war genauso gewesen, immer, wenn sie zusammen aus dem Haus gingen, fummelte sie ihm an den Mundwinkeln ein oder erinnerte ihn daran, dass er noch Schlaf in den Augen hatte ...
... manchmal machte sie das sogar mit Spucke, ihrer Spucke, wenn das nicht weg ging, bah ...
Auf jeden Fall störte sie das mit der Hose und ihm war das, gelinde gesagt, @#!eißegal, Hauptsache, sie war bei ihm, dann war ihm alles egal.
Ja, ich weiß, Corey Wayne: You snooze, you lose ...
You let your standards slip, ...
Welche Standards? Ich hatte noch nie welche gehabt. Ich war immer nur ich gewesen, einfach nur ich. Für Nadine hatte das gereicht
(am Ende auch nicht mehr)
Ihr war es aber, ihr war es nämlich nicht egal ...
Wie in der Halle: Wenn sie bei ihm an der Theke saß, war ihm alles egal, Kunden und alles. Wenn ihn dann ein Kunde ansprach, weil er einen Automaten haben wollte, grummelte und knurrte er ihn jedes Mal förmlich an und sagte manchmal gar nicht so leise zu ihr: ¿¡Putos Clientes! ¿¡No pueden abrirse ellos mismos las putas máquinas!?
(das übersetze ich jetzt nicht)
Ich hatte nur Augen für sie, Hände für sie, Lippen für sie ...
Aber sie, ganz die Spielerin, beobachtete alles ganz genau, alles, was hinter mir passierte, und sagte mir immer Bescheid, wenn einer dieser putos clientes (con perdón) etwas von mir wollte.
War das ein F... yes! nach Manson? Wohl kaum. Darüber machte ich mir damals schon Gedanken. Wie konnte sie sich nicht in mir verlieren?!
Perdidamente
Perdidamente enamorada
Freitag, 14. März 2025
Glück im Un... in der Schlaflosigkeit
Was für ein Scheiß.
Aber manchmal passiert das halt.
Da mähste nix.
Egal, wie du dich drehst und wendest.
Isst die vier restlichen Frikadellen.
Versuchst dir einen runterzuholen.
Holst dir einen runter.
Nichts funktioniert.
Versuchst zu atmen.
Liegst wie in einer Mulde.
Manchmal passiert das.
Und jetzt läuft dieser französische Film.
Und es ist schon 01:57.
Und der ist schön.
Du musst loslassen, dich entspannen, wie Goddard sagt
In dem Film verliebt sich ein Vater in die junge Haushälterin ... keine Ahnung, wo die Mutter ist ... das habe ich in meiner Schlaflosigkeit nicht mitbekommen
Sie heißt Julia, aber auf Französisch ausgesprochen, Júlia, keine Ahnung, wie die Franzosen das eben aussprechen
02:12
Am Anfang waren meine Füße eiskalt, jetzt sind sie scheißheiß.
Aber schlafen kannst du immer noch nicht.
Entspann dich, lass los!
Der Film war schön, so schön, manchmal kann das Leben auch schön sein, aber dann kommt noch ein Film. Du denkst noch: Die werden den Film doch nicht zweimal zeigen ... aber da siehst du, dass das der zweite Teil ist.
Das Encore
Und kleine und nicht ganz so kleine Französinnen werden nicht hässlicher ...
Oh la la...
Also guckst du um 02:56 immer noch, immer noch hellwach ...
Pardon, Monsieur...
Ich bin alt, alleine, ein absoluter Loser und momentan glücklich ...
... aber vielleicht ist das auch nur die Schlaflosigkeit. Die du mit Glück verwechselt ...
... das ist so eine Sache mit dem Glück ...
... aber wenigstens sind meine Füße warm ...
... und das, obwohl du die Heizung nicht mehr anmachst (das sehe ich gar nicht ein, mitten im März, das kommt gar nicht in die Tüte) ...
Und der Film ist gut ...
Manchmal braucht es nicht viel ...
... nur ein bisschen Schlaflosigkeit ...
Das Glück ist schon komisch ...
Life's a cualquiera ...
I just wanna feel ... real love ...
... so als ob sie sagen wollte: Dann hätte ich hier gar nicht hinkommen müssen ...
Und sie wollte es nicht nur sagen, sie sagte es auch, tatsächlich.
Mittwoch, 12. März 2025
Lauf, Forrest, lauf! (Mein Lauftagebuch 2)
Ja, du liebst sie ...
... aber sie dich nicht.
Keine 5 Minuten vorher: Es ist vorbei.
Ich muss auch abschließen können.
Abschießen können.
Es ist zu viel passiert. Es ist vorbei.
Ich fühle mich benutzt.
Benutzt fühle ich mich.
Benutzt und weggeworfen.
Auch auf der Arbeit.
Zu alt.
Nicht hip genug.
Zu kompliziert.
Jeden Hickihacka willst du behalten.
Aber mich nicht.
Scheiße ist das, Scheiße.
Richtig Scheiße.
Ich liebe sie. C., ich liebe dich.
Mir egal.
Ich kann warten bis ans Lebensende.
The waiting game.
You got to outwit ans outwait women.
Vielleicht findet sich ja bis dahin noch was Besseres.
Das war alles, was ich heute dazu zu sagen hab.
*** *** ** ***. Wie ich da mit ihr saß, an der Theke der ****** *** ** ****** **********, **, ******* ****** ****: ** **** *** ********.
*** ** *** *** ********* ***, *** Gesicht ******** ***, *** ***** ** *****: *** *** *****!
Ich glaube, er hat es sogar gesagt.
Er hat es gesagt!
"**** ******!"
Vor ihr.
Heute machst du Hack.
Die Hälfte.
Aber das ist zu wenig. Zu wenig Proteine.
Dann musst du weniger Kohlenhydrate essen, weniger Nudeln. Weniger Reis.
Heute gibt es Reis, heute hast du Zeit.
... die Kohlenhydrate immer weiter reduzieren.
So wie Karsten das gesagt hat, damals.
Warum isst du nicht einfach weniger Kohlenhydrate?!
Einfach!
Einfach
Der hat gut reden!
Der ist ja dünn.
Aber das ist eine gute Idee, das mit der Reduzierung.
Wie die Japaner das machen: Immer nur 70-80% essen.
14 Aufrufe, der Blogbeitrag.
Nur.
Das ist doch Kacke, Mann, ich will mehr.
Mehr.
Mehr!
Ich will mehr!
Es wird schon hell.
Geil!
Pferde, denkt er, als er an der Pferdeklinik vorbeikommt. Pferde. Pferdekacke. Nein, das heißt bei Pferden nicht Kacke. Wie nennt man das nochmal?
Pferdeäpfel.
Pferdeäpfel!
Das Hier und Jetzt.
Tolle.
Eckart Tolle.
Der leicht kühle Wind im Gesicht.
Aber ok kühl, nicht, wie letzte Woche. Ok kühl.
Das ist eine Kühle, mit der ich Leben kann.
Fast schon angenehm.
Fast schon kühlend.
Die Vögel zwitschern auch.
Hier auf dem Land immer.
Schön!
Die Mörgenröte hinter den Bäumen.
Meditation.
Fast wie Meditation.
Nicht dass du jemals meditiert hättest.
Solltest du vielleicht mal machen.
Den Berg runter nach Villip.
Dann wieder hoch, das ist anstrengend.
Das nervt, aber ist Teil des Laufens.
Teil der Meditation.
Die Vergangenheit vergessen.
Nicht an die Zukunft denken.
Nicht an sie.
Der Weg ist das Ziel.
Vorbei an den Hühnern.
Dem Hund mit der bunten Beleuchtung um den Hals.
Ob das den stört?
Nicht mehr als ein Zusammenstoß mit einem Fahrrad.
Die Hühner sind noch nicht raus, der Hof ist noch dunkel und verlassen. Kein Huhn in Sicht.
Es ist 6:28.
Aber eine Kuh guckt dich mit diesem großen Kopf im Halbdunkel an
Haben Kühe Hörner?
Bergauf ist die Kühle schön wieder ein bisschen zu kühl
All die Vögel, wie sie zwitschern. Miteinander quatschen, reden.
Das ist ihm direkt aufgefallen, als er aufs Land gezogen ist, ziehen musste. Dass man hier viel mehr Vögel als in der Stadt.
Hoh, die ist so schön. So sanft. H., ich liebe dich. Die hat dir bestimmt geschrieben, weil die dich sehen will. Nein, ich kann nicht. Bauchfrei. Auf ihrem Profilbild. So sexy. Dünn und sanft wie eine Katze. Wenn sie leise mit dir redet. Schnurrt. Wie ein Kätzchen. Miau ...
Mach Miau, du
Wie geil du bist, H., wie geil du doch bist
Scheiße, beim Laufen hast du dir auf deine Jacke gespuckt, bah, ein dicker Klecks. Du wischst ihn weg.
Wenn sie sich neben dich setzt, sodass du sie fast riechen kannst, so geil
Attraction is not a choice
Frauen sind so schön. Selbst solche Schlachtrößer wie C. So schön
Lauf, du Ar@!$$Ich, es zählt nur das Hier und Jetzt. Hast du das nicht eben selbst gesagt?!
Du kannst sie nicht sehen
Doch kannst du!
Du spuckst wieder, guckst hin, ob du dich nicht angespuckt hast. Aber da ist nichts. Da, wo vor Wochen noch Blut war. Deine ganze Lippe war blutig
Beim Laufen werde ich wieder Mensch. Mit Blut, Spucke, Pisse
Sperma nicht.
Noch nicht
Zu kalt
Wie sagt Manson das?!
Bukowski weiß, das er ein Loser ist. Und immer bleiben wird. Trotz allem. Trotz des Erfolgs. Aber er ist so ehrlich, sich das einzugestehen. Radikale Ehrlichkeit
Soweit ist er noch nicht, aber fast. Radical honesty.
Love like the sun.
Ein Auto mit Techno-Musik fährt an ihm vorbei.
Geil!
Dumbadumbadumbadumba.
Geil!
Leben
All das Leben
Komm, lass uns leben!
Komm, lass uns Leben, immer mehr!
Er mochte Westernhagen schon immer
ob der sich auch verkauft hat? Sold out
Du musst die Schönheit in allem finden
In allem und jedem
Die sagen dir sie Schönheit nicht!
Komm schon, Baby!
Wenn sie dir schreibt, will sie dich sehen!
Also, worauf wartest du?!
H.
Ich muss kacken
Scheiße













