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Donnerstag, 1. Februar 2018

In guten wie in schlechten Zeiten





"Den späten Zustand der Zivilisation charakterisiere:
  • das Greisenhafte statt des Jugendlichen, Geschichtslosigkeit,
  • Künstlichkeit und Erstarrung aller Lebensbereiche,
  • Herrschaft der anorganischen Weltstadt anstelle des lebensvollen bäuerlich geprägten Landes,
  • kühler Tatsachensinn anstelle der Ehrfurcht vor dem Überlieferten,
  • Materialismus und Irreligiosität,
  • anarchische Sinnlichkeit, panem et circenses, Unterhaltungsindustrien,
  • Zusammenbruch der Moral und Tod der Kunst,
  • Zivilisationskriege und Vernichtungskämpfe,
  • Imperialismus und die Heraufkunft formloser Gewalten."
(Quelle: Der Untergang des Abendlandes – Wikipedia-Eintrag)








Im Morgenmagazin läuft ein Bericht über Pflegekräfte in Deutschland.

Den Alltag bewältigt seine 75-jährige Frau alleinI

„Wir haben das gemacht, mit guten und schlechten Zeiten und es bleibt dabei. Wenn ich mal nicht gar nicht mehr kann, dann ist das was anderes, dann muss man das sehen, aber solange ich noch kann…“, sagt die selbst fast blinde alten Dame, die ihren lungenkrebskranken Mann pflegt, der beide Beine verloren hat…

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Fast zwei Jahre danach...












Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Ein Vater, der nach fast zwei Jahren Trennung immer noch meiner Mutter hinterhertrauert, immer noch wie ein Geist umherschleicht, genau wie am ersten Tag nach der Trennung...

…oder eine Mutter, die schon zwei Tage nach der Trennung so tut, als wär nichts passiert, als hätte mein Vater nie existiert…

…beides ist irgendwie unheimlich…

…selbst in der Trennung sind meine Eltern zwei entgegengesetzte Pole...

…wie schon während ihrer Ehe…






Montag, 25. Juli 2016

Terror-Brennpunkt, Selbstfindung und saubere Wäsche









Ich liege nur in Unterhose im Bett. Das reicht heute locker. Und trotzdem schwitze ich. Wie ein Schwein, die ganze Stirn ist nass. Das Handtuch für den Schweiß liegt neben mir, neben dem Laptop, auf dem ich tipppe. Es ist so heiß, unglaublich. Ich gucke Fernsehen. Es läuft ein weiterer Brennpunkt. Es geht um Ansbach, Reutlingen, München. Würzburg. So viele Taten dieses Wochenende. In meiner größenwahnsinnigen, allmächtigen, narzisstischen Denke entspricht das Chaos in meiner Umwelt dem Chaos in mir. Aber ich weiß, dass das nicht stimmt… Und trotzdem…